Einen Boom erleben derzeit USA Reisen im Mietwagen. Kaum jemand wagt es, die USA von Osten nach Westen zu erkunden. Warum auch? Außer dass dabei massenhaft Zeit drauf geht, gibt es kaum etwas zu sehen. Die Pioniere haben auch gewusst, warum sie sich nicht in der Mitte niederließen sondern weiterzogen. Spannender ist es da schon entweder die Ostküste entlang zu fahren, oder die Westküste zu erkunden. Momentan hat die Westküste bei den Urlaubsbuchungen die Nase als Reiseziel vorne. Von Oregon geht es hinunter bis an die mexikanische Grenze. Entweder im Mietwagen und sich dann in Hotels und Motels einquartieren, oder gleich im Wohnmobil, vielleicht der angenehmsten Art und Weise die USA zu erkunden, wenngleich sie nicht gerade billig ist.
Landepunkt ist meist Seattle, an der Grenze zu Kanada. Die Nordostküste in Oregon hat ihren ursprünglichen Reiz noch nicht verloren. Hier wurden die Ureinwohner des amerikanischen Kontinents noch nicht zurückgedrängt, sondern von jeher integriert.
Weiter geht es im Mietwagen entlang der Küste, vorbei an malerischen Landschaften, durch die Rocky Mountains. Ein Pflicht Stopp für alle ist San Francisco. Wo vor 40 Jahren die Hippie Bewegung ihren Ursprung nahm, befindet sich auch heute noch das liberale Zentrum Amerikas. San Francisco mit seinem Charme ist eine der schönsten Städte der USA, abseits von Wolkenkratzern und Skylines.
Los Angeles weiter im Süden ist das krasse Gegenteil. Hier ist sie zu Hause, die Art zu leben die Amerika gerne nach außen trägt. Man ist jung, reich und schön, auch wenn Kalifornien in den letzten Jahren viel von seinem Glanz eingebüßt hat. Gesehen haben sollte man Los Angeles.
Wer sich von der Küste wegbewegt, sollte mit dem Mietwagen unbedingt nach Las Vegas fahren. Vorsicht aber: unter Tags ist die Glücksspiel Metropole eher enttäuschend. Der Glamour fehlt. Wer es planen kann, Ankunft abends wenn die Sonne untergeht dringend empfohlen.