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Artikel » Urlaub & Reisen Vegetation und Tierwelt Marokkos |
Die Vegetation Marokkos ist, wie das Klima, durch das Atlasgebirge in zwei Hälften geteilt. Wälder aus Korkeichen, Thujen oder Atlaszedern gedeihen vor allem in den regenverwöhnteren Gebirgszonen sowie den westlich gelegenen Ebenen. In den Oasen der Wüste finden sich häufig Dattelpalmen. In tiefer liegenden Ebenen wachsen vor allem Wacholder und Ginster. Von der Tierwelt her gesehen, trifft man in Marokko vor allem auf Berberaffen, Hyänen und Schakale. Auch Fennek, der Wüstenfuchs fühlt sich dort wohl. Weiterhin ist Marokko Heimat einiger Exemplare der vom Aussterben bedrohten Wüstenluchse, Karakal genannt. Er gehört zur Familie der Katzen und besitzt Ähnlichkeit mit den Luchsen. Auch er hat die typischen gepinselten Ohren, allerdings sind diese länger als bei einem Luchs. Seine Nahrungsgrundlage bilden Hasen oder kleine Nagetiere. Ein ausgewachsener Kater kann es auf durchschnittlich 15 Kilo bringen. Diese Tiere sind nachtaktiv und benötigen nur sehr wenig Flüssigkeit. Teilweise wurden diese Katzen früher als Jagdbegleiter genutzt. Reptilien, wie Schlangen oder Eidechsen fühlen sich im marokkanischen Klima ebenfalls sehr wohl. Die Tierwelt Marokkos wird außerdem durch eine Vielzahl von Vogelarten bereichert. Darunter befinden sich unter anderem Geier, Zwergadler und Milane. Im Hohen Atlas wurde bereits 1942 der Toubkal Nationalpark gegründet. Berber, die in diesem Gebiet leben, nutzen es als Weidewirtschaft. Ziel der Gründung dieses Nationalparks war und ist es jedoch, die biologische Vielfalt dieser Hochgebirgsregion zu schützen. Ungefähr 16 verschiedenen Säugetierarten ist dieser Nationalpark zur Heimat geworden. Einen Gegenpart zur beeindruckenden Natur und Landschaft Marokkos bieten die großen Städte des Landes, wie Agadir, Marrakesch, Tanger oder die Hauptstadt Rabat.
| | | 03.12.2008 12:51:06 von |
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