Datum: 21.05.2012, 16:53:28 Uhr 
 
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Wichtigkeit des Trainers im Fußball

Der Fußballtrainer ist einer der wichtigen, wenn nicht sogar der wichtigste Rollenträger
des Fußballsports. Er trägt besonders im sportlichen Bereich die volle Verantwortung für die Leistungsfähigkeit der Mannschaft sowie für jeglichen Erfolg oder Misserfolg.
Aus diesem Grund muss er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kenntnisse
und Erfahrungen bestmöglich anwenden, um eine Leistungssteigerung der
Mannschaft zu bewirken und `sowohl im Sinne des Vereins, als auch im Sinne
seiner eigenen Karriere`, erfolgreich zu arbeiten. Daher zählen zum Anforderungsprofil eines Trainers heutzutage neben den wesentlichen Aufgaben im Training und während des Spiels auch kommunikative und motivative Fertigkeiten auf der Basis psychologischer, pädagogischer und soziologischer Fähigkeiten sowie weitreichende Kenntnisse in den Bereichen Management und Sportmedizin. Entsprechend vielseitig sind daher auch die Rollenerwartungen an den Trainer. Folglich sind Fußballtrainer einem hohen Stress ausgesetzt, um den verschiedenen, konkurrierenden Rollenerwartungen unter dem Blick der Öffentlichkeit gerecht zu werden. Dies wirkt sich auch auf das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft
aus, da es immer auch von externen Faktoren beeinflusst wird. Um diesen
Einflüssen positiv begegnen, und andere Konflikte jeglicher Art in der Mannschaft begegnen zu können, muss der Trainer die entsprechenden Fähigkeiten und Fertigkeiten beherrschen. Gegenüber der Vereinsführung als sein Arbeitgeber hat er eine gewisse Informationspflicht. Da der Profifußballverein wirtschaftlich und sportlich gesehen zielorientiert organisiert ist, wirkt sich das Handeln des Trainers maßgeblich auf das Erreichen des Geschäftsziels aus. Darüber hinaus repräsentiert der Trainer den Verein in der Öffentlichkeit. Um letztendlich erfolgreich sein zu können, müssen Verein und Trainer zusammenarbeiten und ihre Interessen sollten korrelieren. Die stetig steigende Kommerzialisierung des Fußballs führt dazu, dass die Medien immer brisantere und privatere Informationen erfahren und den Fans präsentieren. Die Mannschaft, der Verein und generell der gesamte Sport werden so immer transparenter. Der Öffentlichkeit und den Fans wird dadurch ein tiefer Einblick, auch in die Arbeitsweise des Trainers, gewährt.

Somit steht der Trainer im unmittelbaren Blickpunkt der Medien und der Öffentlichkeit. Hier gerät er in den Konflikt zwischen dem Informationsbedarf
der Öffentlichkeit /Fans und der Intimsphäre der Spieler und seiner eigenen.
Die Berufsausbildung des Trainers vermittelt ihm die notwendigen fachlichen
Kenntnisse, um einerseits seinem ursprünglichen Zweck, der Leistungssteigerung
der Mannschaft, nachzukommen und andererseits den sich mit den
unterschiedlichsten Bezugsgruppen ergebenen Konflikten entsprechend begegnen
zu können. Hierzu erlernt er theoretisch und praktisch die sportwissenschaftliche Basis seiner sportlichen Arbeit sowie entsprechende pädagogische, psychologische, soziologische, aber auch rhetorische und methodische Fähig- und Fertigkeiten. Um den ständigen Veränderungen des professionellen Fußballs gerecht zu werden zu können und nicht als `veraltet` zu gelten, muss der Trainer sich stets fortbilden und auf dynamische Veränderungen seines Berufs eingehen.

12.10.2009 16:56:59 von geniusmaximus
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