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Artikel » Sport Westernsattel |
Wer mit seinem Pferd im texanischem Stil reitet, aber auch mal einen längeren Ausritt mit ihm unternehmen will, der hat sich wohl für einen Westernsattel entschieden, da er speziell für einen langen Aufenthalt auf dem Pferd, früher von den Cowboys als Arbeitssattel eingesetzt, konzipiert wurde. Im Westernreiten, aber auch im Freizeitreiten werden Westernsattel wegen der großen Vielseitigkeit zunehmend verwendet. Durch seine stabil verarbeiteten Bügel, Rückenlehne, Sitzfläche sowie Gurtung und Bügelleder, verspricht er eine lange Lebensdauer. Seine eigentliche Beschaffenheit, die aus Holz und Leder bestand, ganz ohne Metall, verleiht dem Sattel ein unglaubliches hohes Gewicht. Heutzutage werden, um das Eigengewicht zu reduzieren, leichte Kunststoffe bei der Herstellung verwendet. Der Westernsattel ist für Reiter und Pferd sehr angenehm, da er das Gewicht des Reiters durch die große Auflagefläche, gleichmäßig auf dem Rücken des Pferdes verteilt. Ein Dressursattel eignet hingegen eher nicht für längere Ausritte, seine Auflagefläche ist kleiner und bietet daher dem Rücken vom Pferd keinen ausreichenden Schutz. Durch seine flache Polsterung sitz der Reiter außerdem mit dem Dressursattel tiefer am Pferd. Die besonders hohe Rückenlehne und die breiteren Bügel, verleihen zusätzlich einen festeren und sicheren Halt. Trotz des überaus großen Gewichts, eignet sich der Westernsattel hervorragend für lange Ausritte mit dem Pferd, da er mit einer angenehmen und optimalen Passform ausgestattet ist, die durch die Höhe und Weite der Kammer, die Winkelung, Längswölbung und Verdrehung über die Längsachse des Sattelbaumes bestimmt wird. Die Gurtung bestand früher aus einem Ledergurt, der mit einem Krawattenknoten am Sattel befestigt wurde. Diese bestehen heute aus Metall und werden mit der leichteren Methode des Flaschenzuges befestigt. Um beim Ausritt mal schnell die Jacke oder einen Pulli zu befestigen, eignen sich ideal die am Sattel befestigten langen Riemen. Auch das Horn, aus Holz und Leder, wurde teils durch Metall ersetzt. Das Horn diente eigentlich als Festpunkt des Lassos, wenn die Reiter zum Beispiel ein Rind einfangen wollten, heute gehört es zum Westernsattel traditionell dazu. Die Vorurteile, man können in einem Westernsattel nicht leicht traben oder keine Dressur reiten, wird wohl spätestens bei der Abzeichenprüfung der EWU und beim Reining widerlegt. Auch die hohen Anschaffungskosten sind im Gegenzug der zu erhaltenen Qualität wohl eine reine Nebensache. Wer jedoch eine günstigere Variante erwerben möchte, kann auf Modelle mit Kunststoffbäumen und Aufbauten aus Kunststoff oder Leder zurückgreifen. Qualitativ hochwertige und zugleich Preiswerte Westernsättel, aber auch Dressursättel und andere kann man bei Reitsport Uphoff erwerben, und wird daneben auch noch objektiv und professionell Beraten. Eine objektive Beratung lässt bei vielen Anbietern auf dem heutigen Markt zu wünschen übrig, die jedoch durch das große Angebot von Modellen und Größen, überaus wichtig und hilfreich sein kann und auch ist.
| | | 10.02.2008 08:41:00 von |
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