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Er setzt sich an den Schreibtisch und weiß noch nicht wohin die Reise geht. Der Schriftsteller hat eine Idee und will sie zu Papier oder sagen wir besser zu PC bringen. Dazu schaltet er den stationären PC ein oder steckt einen transportablen PC, genannt Notebook in eine Tasche und begibt sich dorthin, wo er gerne seine Gedanken auf die Festplatte bannen möchte. Er kann sich irgendwo auf eine Parkbank setzten und sich vom Singen der Vögel, vom Spielen der Kinder oder von dem vertraulichen Getuschel einiger Liebespaare inspirieren lassen. Auch ohne Netzstecker klappt das für einige Stunden hervorragend, denn die Akkus von Compaq, Dell oder den Medion Notebooks sind mittlerweile so leistungsstark, dass sie nicht mehr nach einer Stunde in die Knie gehen. Und wer dennoch Angst hat, ihm könne der „Saft“ ausgehen, muss ja nicht gleich wieder nach Hause stiefeln. Der Weg ins nächste Café reicht da schon aus. Da gibt es auf jeden Fall Strom und manchmal sogar einen Internet-Anschluss. Da die neuen Notebooks alle W-Lan-fähig sind, kann man hier über „Hot Spots“ prima kabellos im Internet einchecken. Auch Recherchen lassen sich so im Café erledigen. Sicher, man kann hier seine Informanten treffen aber via Notebook ist es ja möglich im Word Wide Web seinen Fragen nachzugehen. Musste man noch vor nicht allzu langer Zeit, viele Stunden in Bibliotheken oder Büchereien verbringen, lassen sich heute gewaltige Mengen an Information schon mal im Internet vorsondieren. Man kann Vieles gleich auf seinen Rechner kopieren und kann so jederzeit und überall darauf zugreifen. Der Weg in eine Bibliothek wird so nicht unbedingt gespart, aber als Autor hat man nun einen guten Überblick über die in Frage kommende Literatur und kann sich auch dort gleich gezielt umsehen. Eine enorme Zeitersparnis, also. Wer die Textarbeit am PC gewohnt ist, kann sich heute kaum noch vorstellen, dass noch vor 20 Jahren solche gewaltige Textmengen wie Romane oder Drehbücher mit der Schreibmaschine geschrieben wurden. Auch handgeschriebene Manuskripte sind keine Seltenheit, bis heute. Auch wenn kaum noch komplette Roman-Manuskripte in Handschrift verfasst werden, das Konzept einer Geschichte notieren sich Autoren dennoch immer noch gerne auf Blättern aus Papier. Dort lassen sich die Beziehungsgeflechte der handelnden Figuren trefflich darstellen und kleine Skizzen einfügen. Auf einer gedanklich schon vorstrukturierten und skizzierten Handlungsstruktur kann man sich dann am PC an die detaillierte Schilderung der Vorgänge machen. Und nun wird es erst richtig spannend. Vor lauter Begeisterung darf der Autor beim Schreiben aber eins nicht vergessen: das Abspeichern.
| | | 03.03.2010 17:50:10 von |
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