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Zahnaufhellung

Zahnaufhellung ist ein, aus medizinischer Sicht nicht notwendiges, rein kosmetisches Mittel, um verfärbte Zähne heller erstrahlen zu lassen. Da sich Verfärbungen derZähne durch normale Zahnpflege nicht entfernen lassen, greift man hier auf spezielle Bleichmitel zurück. Dafür stehen verschiedene Methoden und Verfahren zur Verfügung. Im allgemeinen unterscheidet man zwischen dem Homebleaching und dem In-Office-Bleaching.

Beim Home Bleaching sind circa 15 Behandlungen notwendig, bei denen der Patient eine, vom Zahnarzt mit maximal 10%igen wasserstoffperoxidhaltigem Gel befüllte Schiene, über mehrere Stunden tragen muss.

Das In-Office-Bleaching geschieht in der Zahnarztpraxis. Nachdem das Zahnfleisch vor Chemikalien geschützt wurde, wird ein hochkonzentriertes Peroxidgel auf die Zähne aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von circa 30 Minuten wieder entfernt. Diese Behandlung zur Zahnaufhellung muss etwa dreimal durchgeführt werden, um eine deutliche Bleichwirkung zu erzielen.
Auch das sogenannte Power-Bleaching wird vom Zahnarzt durchgeführt. Hier wird durch Lichteinwirkung, zusätzlich zum Peroxid, eine schnellere Bleichwirkung erzielt, so dass eine Behandlung meist nach 2-3 Stunden beendet ist.

Um abgestorbene Zähne wieder aufzuhellen wird das sogenannte Internal-Bleaching angewendet. Hierfür wird der abgestorbene Zahn aufgebohrt und mit Bleichmittel befüllt. Dieses muss dann über einige Stunden darin verbleiben.

In Drogeriemärkten werden ebenfalls Zahnaufhellungsmittel angeboten. Dabei handelt es sich vorwiegend um sogenannte Bleichstreifen, die auf die Zähne aufgeklebt werden und die so ihre Bleichwirkung erzielen. Da sie nicht den ganzen Zahn umschließen, ist hierbei allerdings eine ungleiche Bleichwirkung möglich.

Nach der Zahnaufhellung können einige Nebenwirkungen auftreten, die aber recht schnell wieder verschwinden. Schmerzempfindlichkeiten gegen Süßes oder Saures, sowie Temperaturempfindlichkeiten sind, bis zu 3Tage nach der Behandlung, möglich.

05.01.2009 10:19:27 von Steffan
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