Alte Menschen haben oft so ihre Schwierigkeiten mit neuer Technologie richtig umzugehen. So auch beim Thema Handy.Oft kombinieren sich hierbei Sehschwierigkeiten, nachlassende Auffassungsgabe oder die Bereitschaft sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen. Somit ist es vielleicht der falsche Weg seinem Opa ein Smartphone wie etwa das Nokia 6790 zum Geburtstag zu schenken. So ein Gerät kann zwar fast alles was man sich nur vorstellen kann, nur leider macht Opa da in vielen Fällen nicht mehr mit. Außerdem haben Senioren oftmals nur den Anspruch zu Telefonieren, die wichtigsten Nummern zu speichern und vielleicht noch eine SMS zu schreiben. Hier endet dann oft der Funktionsumfang eines Seniorenhandys.
Dass was das Seniorenhandy kann soll es jedoch möglichst gut und deutlich erkennbar können. Ein Seniorenhandy sollte weitestgehend selbsterklärend sein und von Natur aus keine großen Fragezeichen im Punkto Bedienung offen lassen. Auch ist es wichtig das Display und Tasten groß sind, da dann auch ältere Damen und Herren noch alles lesen und erkennen können. Empfehlenswert ist manchmal auch eine Handschlaufe, damit man das Gerät nicht verliert, denn gelegentlich dient das Endgerät auch als eine Art Notfalltelefon. Gerade hier ist es dann auch wichtig dass wichtige Kontakte mit nur einem Tastendruck angerufen werden können.
Allerdings sollte man vorsichtig sein es zu übertreiben. Sonst fast der gute Opa ein zu klobiges und altbackenes Seniorenhandy vielleicht als Beleidigung auf, denn es mal auch den ein oder anderen geben der auch im hohen alter mit neuer Technik noch zu Rande kommt. Somit ist es vielleicht das Sinnvollste gemeinsam mit Oma oder Opa in den Handyshop zu gehen und sie das Telefon einfach ausprobieren lassen. Ein guter Indikator für das richtige Mobiltelefon ist die Frage oder sie oder er es auf Anhieb und ohne fremde Hilfe schafft das Gerät korrekt zu bedienen.