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Dank Handy Ortung - Kind wieder gefunden!

München / Harras:

Grosses Durcheinander in der Millionenstadt. Eine völlig verzweifelte Mutter rief am 29.01.2008 die Müncher Polizei um Hilfe. Ihr gerade mal 11 - jähriges Kind, Marcel, war nach der Schule nicht nach Hause gekommen.

Die Mutter war völlig außer sich, konnte sich nicht erklären, warum Marcel nicht nach Hause gekommen ist. Es war ein Dienstag, Marcel hatte noch Sportunterricht am Nachmittag und müsste spätestens um 5 daheim sein. Als er um 7 immer noch nicht daheim war, machte sich die Mutter sorgen. Er hatte zwar ein Handy, aber an dieses ging er nicht ran.

Da hatte die Müncher Polizei einen Einfall:

Es gibt im Internet diese Handy - Ortungs - Geschichte, sagte einer der Polizisten, vielleicht bringt die uns ja weiter. Gesagt, getan. Die Mutter meldete sich sofort bei www.handy-ortung.org über die Kinder Ortung an. Auch die anfallenden Kosten von 19,90 Euro machten ihr nichts aus. Sie gab die Handynummer von ihrem Sohn ein. Jetzt hoffte sie nur noch, dass das Handy auch an ist, damit er gefunden werden kann.

Es dauerte ein paar Sekunden, und schon war er lokalisiert. Der Mutter fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen, als sie die geortete Adresse las. Es war die Adresse von Marcels bestem Freund Max, der nur ein paar Strassen weiter wohnt. Sofort fuhren die Polizisten und die Mutter von Marcel zu dem Haus, und da war Marcel auch schon, schon bettfertig, er hatte eigenständig beschlossen, dass er bei Max übernachtet. Der Mutter von Max erzählte Marcel, dass das ok sei.

Erst schimpfte die Mutter ihren Marcel, um ihn dann aber in die Arme zu schließen. Sie war überglücklich ihren Marcel wieder zu haben und erlaubte ihm trotzdem, bei Max schlafen zu dürfen.

Dann fragte Marcel seine Mama, wie sie ihn den gefunden hat, und dann erklärte sie ihm die ganze Geschichte über die Handyortung. Marcel wusste erst gar nicht das es so was gibt, und dann sagte die Mama, dass sie überglücklich ist, dass es Menschen gibt, die solche Seiten entwickeln, weil sonst wäre sie heute Nacht tausend Tode gestorben, wenn sie nicht gewusst hätte, wo ihr Sohn ist.

Die Polizisten waren auch glücklich, dass der Fall so ein rasches Ende nahm, das bedeutet für sie natürlich auch weniger Arbeit.


07.02.2008 12:24:59 von handyortung
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