Datum: 09.02.2012, 06:32:37 Uhr 
 
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Stress nicht die Oberhand gewinnen lassen

Gerade in der Adventszeit lassen sich viele Menschen zusätzlich hetzen, anstatt sich Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit zu nehmen. Aber nicht jeder Stress macht krank. Es gibt auch positiven Stress, der alle Kräfte mobilisiert und durchaus die Sinne beflügelt. Er bringt den Körper auf Hochtouren und sorgt für Zufriedenheit. Jeder Mensch empfindet allerdings Herausforderungen anders. Während sich der eine schnell in die Ecke gedrängt und überbeansprucht fühlt, braucht der andere diesen äußeren Antrieb, um persönliche Zufriedenheit zu erlangen. „Dazwischen gibt es viele Phasen, die so schleichend ineinander übergehen, dass viele Menschen oft nicht mehr merken, wenn die persönliche Leistungsgrenze dauerhaft überschritten ist“, warnt Dr. Achim Kaul, Apotheker und Gründer der Internetapotheke VersandApo.de.

Dem Burn-out-Syndrom vorbeugen

Bei permanenter Belastung können psychische und körperliche Probleme auftreten, deren Ursache nicht immer offensichtlich ist. Das Erbringen von hohen Leistungen in kurzer Zeit und mit gleichbleibender Energie ist eine erhöhte Anforderung, der viele oft nicht gewachsen sind. Jedoch ist sich die Mehrzahl der Menschen nicht bewusst, dass steter Einsatz ohne genügend Ruhepausen zu Erkrankungen und zum gefürchteten Burn-out-Syndrom führen kann.

So ergab 2008 eine forsa-Umfrage im Auftrag von „Brigitte Balance“ unter 1000 Personen, dass jeder zweite berufstätige Bundesbürger auch im Urlaub und abends beruflich erreichbar ist. Rund 47 Prozent gaben an, rund um die Uhr kontaktiert werden zu können. Bei den unter Dreißigjährigen gaben zwei Drittel an, ständig erreichbar zu sein.

Gleichzeitig fällt es vielen Menschen schwer, in ihrer Freizeit richtig abzuschalten. Denn selbst dann, wenn man sich nicht stören lässt, wird manche berufliche Angelegenheit im Kopf mit nach Hause genommen. Auf Dauer kommt so das Privatleben zu kurz, möglicherweise auch die Familie und der Freundeskreis. Soziale Kontakte, die neue Impulse bringen, aber auch ungestörte Ruhepausen brauchen ihren Raum. Sie helfen, Überarbeitung, Konflikte und mögliche Versagensängste rechtzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Sind die sozialen Kontakte zu lange vernachlässigt worden, bricht dieses wichtige Netz irgendwann zusammen.

Stresssymptome

Doch wie äußert sich Stress überhaupt? Zunächst schüttet der Körper verstärkt Hormone aus, insbesondere Adrenalin. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt und die Muskeln spannen sich an. Gleichzeitig verändert sich die Atmung und die Leber gibt gespeicherten Zucker ins Blut ab, um Energie zu liefern. Dauerhafter Stress macht sich auf verschiedenste Weise bemerkbar, von Bluthochdruck und Herzbeschwerden bis zu gehäufter Infektanfälligkeit. Auch Störungen des Verdauungstrakts, Rücken- und Kopfschmerzen sowie anhaltende Schlafstörungen sind wichtige Alarmsignale.

Zeit für sich selbst

Regelmäßige Ruhepausen, in denen man das Erlebte reflektieren kann und Ziele überprüft, sind zur Vorbeugung gegen das Ausbrennen hilfreich. Muss ich wirklich all dies allein leisten? Erwartet man wirklich Dauerbereitschaft von mir? Was will ich selbst und was kann ich tun, um meine innere Balance zu halten oder wieder zu finden? Fragen, die banal klingen und doch von äußerster Wichtigkeit sind.
Kommt man zu dem Schluss, der Stressspirale nicht allein entfliehen zu können, sind nahestehende Menschen oft eine gute Unterstützung. Schlaffördernde Medikamente und
beruhigend wirkende Arzneimittel erhalten Betroffene in Apotheke und Online Apotheke.


02.12.2008 10:28:34 von VersandApo.de
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