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Schön schwanger ohne Krampfadern und Dehnungsstreifen

Die bestätigenden Worte „Sie sind schwanger“ lösen bei vielen Paaren Freude aus. Gleichzeitig entstehen oftmals auch Zweifel, ob man denn alles richtig machen wird, und die Gedanken kreisen um die Gesundheit von Mutter und Kind. Zu den unangenehmen Begleitern einer Schwangerschaft zählen Krampfadern oder Schwangerschaftsstreifen, die viele Frauen zu Recht befürchten. Doch vorbeugende Maßnahmen können helfen, sie zu lindern. In Apotheke und Online Apotheke können Sie entsprechende Mittel und Tipps erhalten.

Achtung, Krampfadern!

In der Schwangerschaft sind die Venen großen Belastungen ausgesetzt und so klagt statistisch gesehen jede dritte Frau während oder nach der Schwangerschaft über Krampfadern. Bei deren Entstehung spielt auch die erbliche Veranlagung eine entscheidende Rolle. Schwangere sollten zum eigenen und zum Wohl des heranwachsenden Kindes auf die Körpersignale besonders gut achten. Bei Schlappheit oder Überanstrengung ist es besser, sich eine Ruhepause zu gönnen. Werden die Beine schwer, bringt das Hochlagern oft schon deutliche Linderung. Zusätzlich können kühlende Wadenwickel angelegt oder spezielle Beingele sowie -cremes aufgetragen werden. „Einige Präparate kann man sogar unterwegs benutzen, indem man sie über der Feinstrumpfhose aufträgt“, erklärt Dr. Achim Kaul, Apotheker und Gründer der Internetapotheke VersandApo.de. Dadurch lassen sich die Beschwerden schnell und einfach lindern. Wirkungsvoll sind auch Wechselduschen, die die Gefäße trainieren sowie das Zusammenziehen und Ausdehnen der Venen fördern. Ist eine erbliche Veranlagung zu Krampfadern bekannt, sind Stützstrumpfhosen angeraten. Diese gleichen normalen Strumpfhosen, sodass sie heute gar nicht mehr auffallen.

Schwangerschaftsstreifen Ade sagen

Ein anderes leidiges Thema sind Dehnungsstreifen, die auch nach der Geburt oftmals erhalten bleiben und von vielen Frauen als körperlicher Makel empfunden werden. Diese Streifen treten meist erst in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf. Besonders der Bauch ist betroffen, gelegentlich entstehen sie aber auch an den Hüften und im Brustbereich. Die zunehmende Dehnung der Haut und die hormonell bedingte Elastizitätsveränderung des Bindegewebes werden für das Auftreten der Schwangerschaftsstreifen verantwortlich gemacht. Anfangs sind die Risse leicht rosa, nehmen aber mit der Zeit eine violette Färbung an. „Eine Einnahme von Vitamin E kann Schwangerschaftsstreifen verhindern“, berichtet Dr. Kaul. Positiv wirkt sich auch Sport während der Schwangerschaft aus: Sanfte Sportarten wie Schwimmen oder Gymnastik stärken das Bindegewebe und tun der werdenden Mutter und dem Kind gut – vorausgesetzt, dass es sich nicht um eine Risikoschwangerschaft handelt.

Mit Massagehandschuh oder Luffaschwamm können die gefährdeten Körperzonen täglich massiert werden. Dies fördert die Durchblutung und unterstützt die Elastizität des Bindegewebes. Bereits vorhandene Streifen können durch das leichte Einmassieren von Körperpflegeöl oder Lotionen zudem gemildert werden. Die Kombination von Massage und pflegender Substanz fördert das Wohlbefinden. Eine altbewährte Methode ist die Zupfmassage am Bauch, die sich Schwangere auch in der Apotheke erklären lassen können. Massagen dürfen aber nur durchgeführt werden, wenn nicht mit vorzeitigen Wehen gerechnet wird. Bei den regelmäßigen Untersuchungen sollten sich Schwangere gründlich informieren, um Gefahren auszuschließen.
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03.11.2008 17:07:12 von Dr. Achim Kaul
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