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Tinnitus - Behandlungsmethoden bei Dauerklingeln im Ohr

Andauernde Geräusche, die im Ohr oder Kopf wahrgenommen werden, aber nicht von außen kommen, können das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Das Klingeln, Surren oder Sausen wird medizinisch als Tinnitus bezeichnet. Laut Untersuchungen klagt etwa jeder zehnte Bundesbürger über die immer wieder auftretenden Geräusche. „Mit einer frühzeitigen Behandlung können in vielen Fällen Dauerschäden vermieden oder zumindest gelindert werden. Entsprechende Informationen gibt es in der Apotheke“, berichtet Dr. Achim Kaul, Gründer der Internetapotheke VersandApo.de.

Ursachenabklärung durch Fachärzte nötig

Da die Ursachen für Ohrgeräusche sehr vielfältig sind, bleibt ein Besuch beim Facharzt unerlässlich. Neben der Konsultation eines Hals-Nasen-Ohren-Arztes kann auch eine Abklärung beim Zahnarzt, Neurologen, Orthopäden oder anderen Fachärzten nötig sein, da spezielle Erkrankungen sich zunächst durch den Tinnitus bemerkbar machen können. Häufig ist aber die psychische Situation verantwortlich oder anhaltender Stress führt zu den als nervtötend empfundenen Symptomen.

Liegt neben dem Tinnitus auch ein Hörsturz vor, wird oft eine individuelle Infusionstherapie verordnet. Sie dient der besseren Sauerstoffversorgung des Gehirns und soll dauerhaften Beeinträchtigungen entgegenwirken. Zudem kann eine spezielle Ernährung positiv zur Besserung beitragen: In der akuten Phase sollte auf Alkohol und Nikotin in jedem Fall verzichtet werden, da diese Genussgifte die Symptome noch verschlimmern können. Auch chininhaltige Getränke und glutamin- sowie glutamathaltige Speisen sollten vorübergehend gemieden werden. Große Temperaturschwankungen wie z. B. in der Sauna gilt es ebenfalls zu vermeiden.

Jeden Stress vermeiden

Außerdem sollten sich die Betroffenen Ruhe gönnen. Viele Ärzte raten zum Abschalten und Entspannen und schreiben Berufstätige zunächst einmal krank. Denn auch kleine Belastungen können die Situation verschlimmern. Die unangenehmen Dauertöne im Ohr verursachen auch Schlafprobleme und nicht selten Konzentrations-schwierigkeiten oder Depressionen.

Da die Erkrankung häufig mit einer Durchblutungsstörung zusammenhängt, hilft oftmals die Einnahme von durchblutungsfördernden Mitteln. Tritt der Tinnitus ohne Innenohrschädigung auf, gibt es auch fachärztliche Behandlungen, die Alltagsstress entgegenwirken, sowie spezielle Schalltherapien.

Hält der Tinnitus mehr als drei Monate an, kann von einem chronischen Verlauf ausgegangen werden. Gezielter Einsatz von Medikamenten kann die Beschwerden lindern. Kompetente Beratung erhalten Sie in der Apotheke oder Online Apotheke. Bei manchen Patienten tragen auch physiotherapeutische Behandlungen zur Linderung bei. Zudem werden Klang- oder Geräuschtherapien eingesetzt, die helfen, den Dauerton besser zu ertragen.


08.07.2008 17:28:41 von VersandApo.de
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