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Artikel » Gesundheit & Fitness Phantasie und offene Gespräche können Impotenz heilen |
Für viele Menschen ist Sex ohne Geschlechtsverkehr, in der Fachsprache Koitus genannt, undenkbar. Das bedeutet, dass wir Menschen Sex, grundsätzlich mit dem Eindringen des Mannes in die Vagina einer Frau verbinden. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass bei dieser Einstellung, Impotenz mit einer Katastrophe gleichgesetzt wird. Wie soll „Mann“ noch Lust beim Sex empfinden, wenn er unter einem solchen Leistungsdruck steht? Er ist automatisch gehemmt beim Gedanken an den Geschlechtsverkehr, aufgrund der Angst, dass es einmal nicht klappen könnte! Wie soll er sich auf seine lustvollen Empfindungen konzentrieren, wenn er dabei ständig an den Geschlechtsverkehr und die Befriedigung der Frau denken muss? Das Problem ist ganz einfach, dass die Männer heute vergessen, sich auf ihre Gefühle und auf ihre Empfindungen zu konzentrieren. Sie sind von den gesellschaftlichen Vorstellungen und Erwartungen vollkommen beeinflusst und vergessen, dass es beim Sex um Lust und Spaß und nicht um eine Prüfung geht. Impotenz ist bei sehr vielen Männern ein ganz einfach psychisches Problem, was bei den schon genannten Vorstellungen kein Wunder ist. Sie wäre zum größten Teil zu vermeiden, wenn „Mann“ sich endlich gehen lassen könnte, seine Phantasie spielen lassen und offen mit dem Sexualpartner über die verschiedenen Wünsche und Vorstellungen sprechen würde. „Mann“ muss lernen auf seine instinktive Phantasie zurückzugreifen, die ihm hilft seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Phantasie und ehrliche, offene Gespräche sind elementare Instrumente der Sexualität. Sind diese gestört oder blockiert sind Erektionsstörungen praktisch vorprogrammiert! Die meisten Männer mit Potenzstörungen können sich ganz einfach selbst helfen, ohne Medikamente und ohne therapeutischer Unterstützung, sie wissen es nur nicht! Und vor allem sie wissen meist nicht wie! Doch für sehr viele Männer steckt die Lösung ihres Problems in simplen und einfachen Übungen, die sie ganz allein machen können, wenn sie sich dazu bereit erklären, sich mit sich selbst auseinander zu setzen! Nur leider schweigen viele Männer zu dem Leidwesen der Frauen und tun sich sehr schwer, wenn es darum geht über den eigenen Geschlechtsverkehr zu sprechen. Sie denken, dass eine Frau nur aus Mitleid Verständnis zeigt und behauptet „dass ihr das ja überhaupt nicht wichtig ist“! Doch es ist genau das Gegenteil, für lustvollen Sex ist Reden Gold! „Mann“ muss sagen, was einem durch den Kopf geht, seien es unanständige Vorstellungen, schmutzige Worte oder auch die gewagtesten Phantasien. Damit wird nicht nur die eigene Phantasie, sondern auch die des Partners angeregt!Sineb Ryari
| | | 12.06.2008 21:33:38 von |
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