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Artikel » Gesundheit & Fitness Was färbt das Wasser des Blautopfs so dunkel? |
Bezüglich des sagenumwobenen „Blautopfs“, welcher eine Karstquelle an der Südflanke der Schwäbischen Alb ist, gibt es sehr viele Geschichten. Er selbst befindet sich in Blaubeuren, unweit von Ulm. Er gibt einem Fluss namens Blau das Wasser und dieser mündet später dann in die Donau. Topf wird dieses Gewässer genannt, weil aufgrund des hohen Wasserdrucks ein Topf in Trichterform entstand. Die tiefste Stelle liegt in 21 Metern unter der Wasseroberfläche. Aber dies ist nicht die Ursache für die Blaufärbung. Diese findet ihre Ursache in den Streuungseigenschaften des Quellwassers, welches stark kalkgesättigt ist. Sagen und Legenden erzählten, dass die Blaufärbung durch die tägliche Beimengung eines Fasses Tinte entstünde und das Volk glaubte seit jeher, der Blautopf habe keinen Grund und sei somit bodenlos. Schon allein diese Vorstellung hat etwas Mystisches an sich. Bereits im Jahre 1718 gelang es mit Hilfe eines Lotes die Tiefe ziemlich genau zu bestimmen. Wie schon zu Beginn des Textes angegeben, ist der Blautopf eine Karstquelle. Dieser Begriff bedarf freilich einer genaueren Beschreibung. Dieser Ausdruck bedeutet nichts anderes, als dass an dieser Stelle Wasser wieder zum Vorschein tritt, welches an anderer Stelle versickert ist. In diesem Karstgebiet gibt es nur einen unterirdischen Wasserabfluss und es werden hier keine oberirdischen Gewässer gebildet. Wie viel Wasser diese Quelle führt ist sehr stark von den Niederschlagsmengen abhängig. Es gibt in Deutschland noch einen Quelltopf, der noch eine höhere Schüttung als der Blautopf besitzt: dies ist der Aachtopf. Im Jahre 1880 wurde der Blautopf erstmals von einem Helmtaucher erkundet, aber der Grund wurde erstmalig im Jahr 1957 von einem Taucher erreicht. Sicherlich ist der Blautopf für jeden leidenschaftlichen Taucher interessant. Allerdings liegt der Zustieg zur Blauhöhle in einer Tiefe von 21 Metern und erfordert die Kenntnis von sehr erfahrenen Tauchern. Dieser Tatsache haben sich einige Hobbytaucher widersetzt, was immer wieder zu schweren und sogar tödlichen Tauchunfällen geführt hat. Dies nahm die Gemeinde in den 80-igern Jahren dazu, ein generelles Tauchverbot für den Blautopf auszusprechen. Nur wenigen Tauchern ist die Betauchung im Rahmen einer Sondergenehmigung vergönnt. Dazu gehören Mitglieder der Wasserrettung DLRG, VHM München, die Arbeitsgemeinschaft Blautopf der HFGOK und ein paar Höhlenforscher. Für Personen die viel Wert auf eine gute Wasserversorgung legen empfiehlt sich insbesondere energetisiertes Wasser. Hier kann man kostenlos einen Wasserfilter Test durchführen. Dabei wird die qualität Ihres Wassers zuhause getestet und die Ergebnisse ausgewertet. Ganz besonders bei dem Grundwasser in der nähe des "Blautopfs"ist mit einm besonder großem Kalkgehalt zu rechnen. Somit wehre ein Wasserfilter hier besonders empfehlenswert.
| | | 21.04.2008 16:12:21 von |
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