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Sicherheit mit Festgeldkonten

Fragt man Anleger und Sparer, was ihnen derzeit im Angesicht der Bankenkrise am wichtigsten ist, wird die Antwort meist Sicherheit sein. Das erklärt auch, warum Tages- und Festgeldkonten derzeit in der Gunst der Anleger und Sparer weit vorne liegen. Während sich die Banken beim Tagesgeld mit Neukundenangeboten fast überschlagen, ist die Lage beim Festgeld etwas ruhiger.
Gerade dort bietet sich dem Anleger aber die Möglichkeit, wirklich sichere Zinserträge zu erwirtschaften, denn anders als beim Tagesgeld kann beim Festgeld der einmal vereinbarte Zinssatz während der Laufzeit des Kontos nicht geändert werden, also auch nicht sinken.
Ein aktueller Festgeld-Vergleich zeigt, dass Anleger für diese höhere Zinssicherheit auch keineswegs auf Rendite verzichten müssen. Mit guten Konten lassen sich derzeit bei einer Laufzeit von zwölf Monaten 4,50 bis 5,00 Prozent Zinsen erzielen.
Zwar bieten einige Banken im Tagesgeldbereich höhere Eingangszinssätze, doch sind diese meist zeitlich oder auf eine bestimmte Anlagesumme begrenzt. Beim Festgeld hingegen gilt der vereinbarte Zinssatz während der gesamten Laufzeit.
Genauso wichtig wie die Höhe der Zinsen ist aber, auf die Sicherheit bezüglich der getätigten Einlagen auf dem Festgeldkonto zu achten. Hier sind inländische Banken eindeutig im Vorteil, da sie meist einem Sicherungsfonds angehören, welcher im recht unwahrscheinlichen Fall der Insolvenz des Bankhauses einspringen und die Rückzahlung sowohl der Einlagen als auch der bis dahin erwirtschafteten Zinsen gewährleisten würde. Bei ausländischen Banken, wie sie sich besonders im Tagesgeldbereich derzeit tummeln, fehlt diese hohe Einlagensicherung oftmals, weshalb dieser Punkt bei einem direkten Vergleich etwa mit dem Rechner auf http://www.tagesgeldvergleich.net/rechner/festgeldrechner.html immer beachtet werden sollte.
Längere Laufzeiten als zwei Jahre lohnen sich angesichts der Zinskurven der meisten Banken derzeit übrigens nicht wirklich, da die Zinsen dann gegenüber ein- und zweijährigen Konten wieder abflachen. Anleger sollten von daher entsprechende Laufzeiten wählen und können dann bei Wahl der richtigen Bank Sicherheit und hohe Zinsen kombinieren und damit den Turbulenzen an den Aktienmärkten entfliehen.

13.07.2008 18:00:48 von Fargo
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