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Kreditkarten richtig auswählen

Aufgrund der immer weiter steigenden Zahl von Kreditkartenanbietern fällt es zunehmend den Verbrauchern schwerer, den Überblick zu behalten. Den Fehler, zur erstbesten Karte zu greifen, sollte man lieber nicht machen. Auch ist man unterdessen nicht mehr daran gebunden, bei der eigenen Hausbank unbedingt die Kreditkarte zu beantragen – es gibt auch genügend Möglichkeiten außerhalb der Filialbank eine Kreditkarte online zu bestellen. Vielmehr gilt es einige Punkte abzuwägen, bevor man sich für eine ganz bestimmte Kreditkarte entscheidet.

Gebühren und Einsatzzweck

Das Hauptkriterium bei der Entscheidung für eine bestimmte Kreditkarte ist für die meisten Menschen der Jahresbeitrag. Der Großteil der Banken berechnet einen solchen, nur einige wenige Kreditkarten kommen ohne jährliche Gebühr aus. Wie so oft steckt aber auch hier der Teufel im Detail, denn mit dem Jahresbeitrag alleine ist es meist nicht getan. Im Kleingedruckten finden sich in der Regel weitere Gebühren. So entstehen bei vielen Anbietern beispielsweise zusätzliche Kosten, wenn die Karte im Ausland eingesetzt wird. Dies gilt für Abhebungen an Geldautomaten als auch beim bargeldlosen Einsatz. In der Regel fallen in diesen Fällen 1-3% des betreffenden Betrags in Form von Auslandsgebühren an. Wer also vorhat, seine Kreditkarte häufig im Ausland einzusetzen, sollte darauf achten, dass die Gebühren für den bargeldlosen Einsatz möglichst niedrig ausfallen. Günstige Karten oder Karten ohne Jahresgebühr machen meist nur dann Sinn, wenn sie nur sporadisch eingesetzt werden, etwa zur Buchung eines Hotelzimmers oder einer Bahnfahrkarte. Anders sieht es bei der DKB Kreditkarte aus, die generell kostenlos und zugleich das Abheben von Geld weltweit kostenlos ermöglicht. Bei dieser Karte kann man also noch mehr sparen als nur den Jahresbeitrag.

Die richtige Kreditkartengesellschaft

Mastercard oder VISA. Für welche dieser Kreditkarten man sich letztendlich entscheidet, ist, jedenfalls was die Zahl der Akzeptanzstellen anbelangt, egal. Mastercard und VISA geben die Zahl ihrer Akzeptanzstellen weltweit mit 25 bzw. 24 Millionen an. Dabei spielt es keine Rolle, ob man eine klassische oder goldene Kreditkarte hat. Da beide Kartenunternehmen die Kreditkarten nicht selbst an den Endverbraucher vertreiben, können die herausgebenden Banken die Gebühren selbst gestalten. Trotz gleicher Leistungen kann man bei einer Bank beispielsweise eine Visa Karte kostenlos ohne Jahresbeitrag erhalten, bei einer anderen Bank kann man aber durchaus 30,- Euro pro Jahr bezahlen und bekommt keine anderweitigen Vergünstigungen. Ähnlich verhält es sich damit, welche Gebühren beim Bargeldabheben verlangt werden: Bei der einen Visa Karte zahlt man wie oben bereits erwähnt weltweit keinen einzigen Cent, bei einer anderen zahlt man locker mind. 5 Euro pro Vorgang. Deshalb gilt eine Präferenz für eine bestimmte Kartengesellschaft genau zu überprüfen.

23.09.2010 20:28:03 von financer
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