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Artikel » Finanzen Geldanlagen - Geldinvestitionen, die Ertrag erwirtschaften sollen |
Geldanlagen sind Geldinvestitionen mit denen ein Wertzuwachs oder Ertrag erwirtschaftet oder auch erhalten werden soll. Die Gelder werden als Geldanlagen oder Kapitalanlagen den Banken, den Versicherungsgesellschaften oder auch den Fondsgesellschaften zur Verfügung gestellt. Güter, die Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände sind, gehören nicht in die Rubrik der Geldanlagen. Kapitalanlagen gehören zu den Geldanlagen. Auch das Geld auf Girokonten, wo es keine Zinsen gibt, gehört nicht zu den Geldanlagen. Jede Person, die Geld anlegt, wünscht sich zum einen Sicherheit und hohe Erträge (Gewinn bzw. hohe Zinsen) und zum anderen eine stete Verfügbarkeit seiner Geldanlagen. Das heißt auch, dass das angelegte Geld durch den Verkauf schnell wieder zu Geld gemacht werden kann. Inhaber von Geldanlagen können risikovoll das Geld mit kurzen Laufzeiten anlegen aber auch einen risikolosen Weg mit langen Laufzeiten beschreiten. Die Zinssätze sind, je nach Laufzeit recht unterschiedlich. Bei längeren Laufzeiten werden Wertschwankungen ausgeglichen, so dass die Verluste des eingesetzten Kapitals minimiert werden können. Hohe Renditen können bei kurzer Laufzeit der Geldanlagen, jedoch bei hohem Risiko erzielt werden. Die Einkünfte aus Geldanlagen sind steuerpflichtig und über das Formular „KAP“ bei der Einkommenssteuererklärung anzugeben. Formen der Geldanlagen können das Tagesgeld, die Spareinlagen (Sparbücher, Sparbriefe), Bundesschatzbriefe, Wertpapier oder auch Lebensversicherungen (kapitalbildende) und Bausparversicherungen bzw. –verträge sein. Geldanlagen können auch Beteiligungen an einem Unternehmen mit Aktien, Fonds, Immobilien oder Obligaten sein oder auch Rohstoffe, wie Gold (Goldbarren), Edelsteine, Kunstschätze (Bilder, Antiquitäten, Münzen und Briefmarken) oder auch Immobilen sein. Bei Sparkassenbriefen, als eine Form der Geldanlagen (Wertpapier), wird ein Geldbetrag (mindestens 50,00 €) für vier bis sechs Jahre angelegt und verbrieft, die dann einen höheren Zinssatz als die Sparbücher erbringen. Auf das Geld kann während der vereinbarten Zeit (4 – 6 Jahre) nicht zugriffen werden. Wird jedoch während des Zeitraums Geld benötigt, kann der Sparkassenbrief beliehen werden, d.h. die Sparkasse vergibt einen Kredit. Sehr verbreitet und beliebt ist das Bausparen (auch als VWL) als eine Form der Geldanlagen, um Haus- und Wohneigentum zu erwerben oder vorhandene Immobilien zu modernisieren. Bereits nach einer Ansparfrist von 18 Monaten können die Bausparer über ein zinsgünstiges Bauspardarlehen verfügen.
| | | 12.07.2010 16:41:50 von |
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