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Die Tee Philosophie

Die Welt passt in eine Teeschale. In ihr trifft sich Geist, Körper und die Seele. Nirgendwo ist sich die Welt so schnell einig wie in einer Schale mit köstlichem Tee. Als der Tee entdeckte in den so damals vollkommenen und unterschiedlichen Welten, gab es Befürworter für dieses damals noch unbekannte Getränk, die sofort Feuer und Flamme waren. Aber auch Hetzer und Ketzer, die regelrechte Schauermärchen darüber verbreiteten ohne zu Wissen wie es überhaupt schmeckt oder welche Wirkung dieses Getränk hat.

Selbst die Kaffeehäuser die es damals schon in London gab wandelten sich in Teehäuser um. Sicherlich haben Sie das Wort Teemeister oder auch Zenmeister schön gehört. Schon damals gab es auch ein weißer Dichter der Sung-Dynastie der traurig feststellte, das es drei höchst bedauernswerte Dinge gibt wie – das Verderben der Jugend durch falsche Erziehung, das Entwürdigen eines guten Gemäldes und die Vergeudung guten Tees durch unsachgemäße Behandlung. Recht hatte er – denn auch heute noch sind alle drei regelrechte Wahrheiten. Genau genommen ist Tee zubereiten oder an sich überhaupt eine Kunst, die durch den Teemeister erlernt werden kann. Es kann durch vorkommen, das so ein Teemeister mit bis zu 24 verschiedene Utensilien vor sich liegen hat, wenn es um die Zubereitung des Tees geht. Wobei damals in drei unterschiedliche Hauptabschnitte gegliedert wurden und zwar gekochter Tee=Teeziegel, geschlagener Tee = Matcha (pulverisierter Tee)und schließlich gebrühter Tee = Grüner Tee.

Heute natürlich auch Schwarztee, Rooibusch Tee oder aber auch Früchtetee und Kräutertee. Wer schon einmal einer Teezeremonie beigewohnt hat, war fasziniert davon. Unsereins kann sich das so gar nicht vorstellen, mit welcher Liebe, Leidenschaft und Herzblut der Tee zubereitet wird. Und vor allem mit wie viel Zeit. Es ist bewundernswert mit welcher Ruhe und Besonnenheit die einzelnen Handgriffe getätigt werden ohne aber auch nur ein Wort zu sprechen. Aber das braucht es auch nicht, denn es ist ein stummes Einverständnis und seltsamerweise Verstehen ohne kommunizieren zu müssen. In diesem Moment vergisst man wirklich die Welt um sich herum und kann mit sich eins werden. Was durchaus eine positive Erfahrung ist, nur erkennt man das meistens zu spät.

25.02.2008 11:32:36 von Brini
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