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Der Executive Headhunter sucht Führungskräfte

Erfahrene und motivierte Fach- und Führungskräfte sind jederzeit heiß begehrt. Denn den hohen Arbeitslosenzahlen zum Trotz sind die Spezialisten rar gesät. Zudem sind in den letzten Jahren die Zahlen der Hochschulabsolventen zu niedrig, als das der Hunger der Industrie nach jungen hellen Köpfen auch nur annähernd gestillt werden könnte.

Bei einer Führungskraft zählt dagegen vor allem die Erfahrung, aber auch die Anpassungsfähigkeit. Nicht jede erfahrene Führungskraft ist nämlich bereit oder in der Lage, sich in neue Arbeitsfelder und Betriebsstrukturen einzuarbeiten.

Aus diesem Grunde beauftragen viele Industrieunternehmen einen Executive Headhunter, der sich auf die Suche nach geeigneten Kandidaten für eine neu zu besetzende Führungsposition macht. Der englische Begriff „Executive“ steht dabei für die Führungskraft und „Headhunter“ bedeutet so viel wie „Kopfgeldjäger“. Zwar bringt ein moderner Headhunter weder die Gejagten hinter Gitter, noch macht er sie einen Kopf kürzer, aber er wird pro Kopf, den er liefert bezahlt. Das bedeutet im übertragenen und modernen Sinne, dass ein Executive Headhunter auf Basis einer Erfolgsprovision arbeitet oder andersherum eine kostenlose Neubesetzung für den Fall garantiert, dass sich der Kandidat doch als ungeeignet erweisen sollte.

Der Executive Headhunter greift bei seiner Arbeit auf sein großes Netzwerk an Personen und Unternehmen zurück, mit denen er Beziehungen pflegt und managed diese mit speziellen Tools in Form einer Datenbank. Wer einmal in so eine Datenbank Einzug gehalten hat, hat gute Chance, in die engere Wahl bei einer Executive Search zu gelangen.

Aber auch wenn der Beruf des Headhunters im Bereich der Suche von Führungskräften ihren Anfang nahm, so wird er heute immer öfter auch zur Suche nach besonders qualifizierten Fachkräften beauftragt. Und auch das untere Ende der Personalhierarchie kann von einem Headhunter verstärkt werden. Dann spricht man allerdings eher von einem Personalvermittler oder Personalberater.

Wenn man nun unvermittelt einen Anruf von einem Executive Headhunter erhält, so will dieser meist ein wenig mehr über den genauen Arbeitsbereich wissen, in dem man derzeit tätig ist. Dabei geht es ihm aber nicht um Betriebsgeheimnisse, sondern einfach darum ein Gefühl dafür zu bekommen, über welche aktiven Fertigkeiten und Kompetenzen der Kandidat verfügt und welche Verantwortung er im Unternehmen übernimmt. Die Fakten darf und sollte man ruhig möglichst positiv darstellen, allerdings sollte man schon bei der Wahrheit bleiben, denn die kommt früher oder später sowie so ans Licht.

Fragt der Executive Headhunter danach, wie denn der Wunscharbeitsplatz aussehen sollte, sollte man auf jeden Fall offen und ehrlich sein. Außerdem sollte man klar äußern, dass man an einer Weiterentwicklung interessiert ist und sich auch gerne in neue Aufgabengebiete einarbeitet. Freilich sollte man das aber nur dann sagen, wenn man dazu auch wirklich bereit ist.

Denn letztlich kann man nur Gewinnen, wenn man den Executive Headhunter über seine wahren Wünsche und Vorstellung in Kenntnis setzt. Möglicherweise passen diese nicht zur derzeit zu besetzenden Stelle, aber der Headhunter wird Ihre Offenheit und Ehrlichkeit zu schätzen wissen und sich in Zukunft bei einer auf Sie passenden Executive Search gerne an Sie erinnern.

07.04.2010 15:58:20 von KeepWebSimple
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