Trotz steigender Zahlen zugelassener Anwälte beginnen in jedem Jahr mehrere Tausend angehende Studenten ein Studium im Bereich Jura. Und so drängen pro Jahr etwa 10.000 Absolventen die das zweite Juristische Staatsexamen abgelegt haben auf den Arbeitsmarkt.Das Jurastudium und auch die beiden Examina sind auf die Befähigung zum Richteramt ausgelegt. Dennoch ergreift über 80 Prozent der Studienabgänger den Beruf von einem Rechtsanwalt. Duisburg ist der Sitz vieler Anwälte. Grund hierfür ist nicht etwa mangelndes Interesse der Studenten nein es liegt an den strengen Notenvoraussetzungen die die Justiz vorgibt. Um das Richteramt ausüben zu dürfen müssen beide Staatsexamina mindestens mit vollbefriedigend bestanden werden. Ist dies nicht der Fall sind die Aussichten auf solch ein Amt sehr schlecht. Aber nicht nur die Justiz stellt hohe Anforderungen an die frischgebackenen Volljuristen. Auch Kanzleien dabei handelt es sich nicht nur um Großkanzleien auch kleine und mittelständische Kanzleien erwarten von dem neuen Rechtsanwalt Duisburg oder anderorts ansässig Prädikatsexamina.
Der Stellenmarkt für Juristen scheint überfüllt zu sein es gibt zu wenig freie Stellen und zu viele Bewerber die sich auf diese wenigen Stellen bewerben. Die Folge davon sind oft Dumping-Preise zu denen ein Rechtsanwalt Duisburg oder anderorts ansässig seine Leistungen anbietet.
Sollte man doch meinen dass diese Aussichten die eigentlich schon zu Beginn des Studiums nicht nur feststehen sondern auch überall bekannt sind viele von diesen schlechten Voraussetzungen abgeschreckt werden. Dennoch ist Jura nach wie vor einer der beliebtesten Studiengänge. Die Situation am Arbeitsmarkt für Juristen ist sehr angespannt die hohen Zahlen der Absolventen die in jedem Jahr die Universität nach abgeschlossenem Studium verlassen trägt ihr Übriges dazu bei die Spannung eher noch zu vergrößern anstatt sie zu mindern.