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Artikel » Business & Job Abbrucharbeiten - eine oft unterschätzte Arbeit |
Das komplette oder teilweise Zerstören und Entsorgen bezeichnet man als Abbruch. Wer denkt, dass ein Abbruch eine leichte Sache ist, der wird enttäuscht. Sowohl ein herkömmlicher Abbruch als auch die Sprengung sind mit enormen Gefahren und Risiken verbunden und sollten unbedingt von einem professionellen Unternehmen durchgeführt werden. Vor allem dann, wenn es sich um massive Objekte oder komplette Gebäudestrukturen handelt, ist es ratsam bzw. unbedingt notwendig, dass man sich professionelle Hilfe bei den Abbrucharbeiten von einem Abbruchunternehmen sucht. Neben dem Abbruch ist auch die fachgerechte Entsorgung ein wichtiger Punkt. Vor allem dann, wenn es sich um Asbest handelt, ist die Entsorgung eine heikle Angelegenheit. Asbest gilt heut als hochgradig giftiges Abfallprodukt. Durch Studien konnte seine krebserregende Wirkung auf den Menschen eindeutig belegt werden und gilt als sicher. Deshalb wird die Handhabung und Entsorgung von Asbest heute in vielen Ländern eindeutig festgelegt. In Deutschland unterliegt der Umgang mit Asbest den Richtlinien der TRGS Asbest. In diesen Richtlinien wurde beispielsweise festgelegt, dass ein Arbeiter nicht länger als acht Stunden am Tag bzw. insgesamt 40 Stunden in der Woche mit Asbest arbeiten darf. Zusätzlich muss jeder Arbeitgeber solche Abbrucharbeiten mit Asbest beim Gewerbeaufsichtsamt anmelden. Die Entsorgung von Asbest ist daher sehr kompliziert und darf zudem nur von zugelassenen Unternahmen durchgeführt werden. Da die Beschädigung von Asbest-Produkten zur Freisetzung von Fasern führt, muss die Sanierungsbaustelle staubdicht von der Umgebung isoliert werden. Außerdem muss der Innenbereich unter Unterdruck gehalten werden und die Arbeitsbereiche dürfen nur über Schleusensysteme betreten oder verlassen werden. Diese ganzen Richtlinien zeigen, dass keine natürliche Person die Entsorgung von Asbest übernehmen kann, weil dies allein rechtlich nicht erlaubt ist. Deshalb gibt es Abbruchunternehmen, die sich auch auf die Entsorgung von Schadstoffen spezialisiert haben und dies in ihrem Produkt-Portfolio mit aufgenommen haben. Allerdings – und das muss klar sein – ist eine solche Entsorgung sicherlich immer mit erhöhten Kosten verbunden. Zudem muss sehr viel Wert auf die notwendigen Genehmigungen und Belege gelegt werden, so dass es im Nachhinein nicht noch zu Problemen diesbezüglich kommt.Internet Service
| | | 22.01.2009 09:51:32 von |
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