 Aktuelle Kategorie: (143)
|
Artikel » Business & Job Virtuelle Bewerbungsgespräche |
Im Handel, in der Gastronomie, im Handwerk, im Banken und Versicherungswesen, etc. ist der traditionelle Weg beim Besetzen offener Stellen nach wie vor ein stark beschrittener: In Tageszeitungen oder anderen Medien wird ein Stellenangebot veröffentlicht und die BewerberInnen schicken ihre Bewerbungen. Im nächsten Schritt erfolgt eine Vorauswahl, einige BewerberInnen werden danach zu persönlichen Gesprächen eingeladen. Neuerdings kommt es allerdings auch immer häufiger vor, dass die Bewerbung per e-mail erfolgt und danach ein erstes Gespräch am Telefon und/oder per Videoconferencing statt findet. Passend dazu gibt es speziell im angloamerikanischen Raum die eine oder andere Unternehmensberatung, die entsprechende virtuelle Trainings anbieten. Einfach mal die gelben Seiten durchklicken und sich auf die Suche begeben! Im Gegensatz zur Vorbereitung mit einem Buch bzw. schriftlichen Unterlagen auf das typische Frage- und Antwortspiel eines Bewerbungsgepräches braucht man jetzt nicht mehr vor dem Spiegel zu üben: Mittels PC und webcam kann man sich sozusagen „live“ vorbereiten und darüber hinaus ein derartiges Gespräch auch mitschneiden. Durch nochmaliges Betrachten der Session gewinnt man einen guten Eindruck darüber, wie man selbst wirkt. Dadurch lassen sich schnell und unkompliziert weitere Rückschlüsse ziehen, z.B. im großen Bereich Stimme und Wirkung hinsichtlich Stimmetraining, Atemtechnik oder Lockerheit im Auftreten. Diese virtuellen Bewerbungstrainings unterscheiden sich nochmals hinsichtlich dem Ausmaß an Virtualität: Es gibt sowohl die Spielvariante, bei der man am anderen Ende der Videokonferenz einer realen Person gegenüber sitzt als auch die Kommunikation mit einer virtuellen Person. Letzteres bietet zum Beispiel interviewtrue.com erfolgreich an. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass ein virtueller Interviewer natürlich nicht die Qualität, Spontanität und Variabilität eines Gegenübers aus Fleisch und Blut erreichen kann. Dennoch lassen sich über eine entsprechend große Datenbasis für unterschiedlichste Fragen recht gute Ergebnisse erzielen. In der Regel gibt es dann auch eine Unterteilung in verschiedene Fragekategorien wie z.B. Probleme lösen, Teamarbeit oder ähnliches, so dass man sich gezielt auf bestimmte Themen vorbereiten kann. Ein weiterer interessanter Effekt besteht darin, dass man derart aufgenomme Videosequenzen natürlich auch im Internet veröffentlichen und / oder seinem elektronischen Lebenslauf hinzufügen kann. So wird eine Bewerbung auf einmal multimedial und vermittelt dem potenziellen Arbeitgeber viel umfangreichere und interessantere Eindrücke als mit einem simplen, traditionellen Bewerbungsfoto erreich werden kann. Nebem dem Trainingseffekt wird auf elegante Weise ein zusätzlicher Nutzen für das Bewerbungsschreiben erzielt!
| | | 11.04.2008 12:42:58 von |
Fügen Sie diesen Artikel Ihren Social Bookmarks hinzu:

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Website: Informationen über den Autor dieses Artikels:
 |
Auf diesem Artikelverzeichnis werden bis auf weiteres keine neuen Artikel aufgenommen!
|
|
 |