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Teichfolie als PVC-Folie und EPDM-Folie

Bei der Anlage eines Gartenteiches, ob mit oder ohne Fischbesatz, stellt sich meist zunächst die Frage, welche Art von Teichfolie zur Anwendung kommt. Die EPDM-Folie ist eine Kautschukfolie und hat gegenüber der PVC-Folie als Teichfolie wesentliche Vorteile, bzw. Vorzüge.

Das synthetische Gummimaterial der EPDM-Folie passt sich durch die sehr hohe Flexibilität allen Bodenverhältnissen an, sie ist bis zu 300% dehnbar. Es kann auch gegenüber der PVC-Folie eine dünnere Folienstärke gewählt werden. So ist das Gesamtgewicht der Teichfolie geringer, sie lässt sich leichter verlegen. Die EPDM-Folie ist auch äußerst resistent gegen UV-Strahlung und ist sehr gut pflanzen- und fischverträglich, da sie keine schädlichen Weichmacher enthält.

Durch die sehr gute Elastizität kann die EPDM-Folie auch bei niedrigen Temperaturen verlegt werden. Eine PVC-Folie ist bei niedrigen Temperaturen relativ steif und die Verarbeitung macht dann meist Probleme. Der wohl einzige Nachteil der EPDM-Folie gegenüber einer Teichfolie aus PVC ist, dass die EPDM-Folie nur in der Farbe schwarz erhältlich ist. Ein weiterer Vorteil der EPDM-Folie ist, dass diese, je nach Hersteller, bis 16m Breite und 65 m Länge ansatzlos erhältlich ist. Man hat also bei der EPDM-Folie meist nicht das Risiko, dass eine Schweißnaht undicht wird. Aber auch die EPDM-Folie lässt sich mittels eines speziellen Klebebandes und eines Klebers bei Bedarf sicher verbinden.


12.04.2008 11:18:06 von OMSR
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