Viele Jugendliche und Jung-Erwachsene möchten möglichst einfach und schnell ihren Führerschein erwerben. Dafür gibt es zwei Gründe, die ehr motivierend wirken. Zum Einen macht ein Führerschein extrem mobil, man kann überall hinfahren, und zum Anderen ist es in unserer Gesellschaft eben so üblich, dass man einen Führerschein hat. Dieses Argument zählt zwar nicht für alle als Motivation, aber doch für sehr viele Fahrschüler…So ein Führerschein bedeutet Mobilität und viel Spaß mit dem Mofa – Motorrad oder Auto und ein Gefühl von “grenzenloser Freiheit”. Bevor wir mit dem eigenen Fahrzeug aber fahren dürfen, muss die Hürde “Führerscheinprüfung” erfolgreich genommen werden. Hierzu einige Informationen. In allen EU-Ländern wurde das Fahrerlaubnisrecht zum 01.01.1999 europaweit vereinheitlicht und der EU-Führerschein eingeführt. Auch im europäischen Fahrerlaubnisrecht wurde der Grundsatz des stufenweisen Zugangs zu den Fahrzeugen der einzelnen Klassen umgesetzt.
Für den Führerschein der Klasse Mofa 25 ist ein Mindestalter von 15 Jahren und der erfolgreiche Abschluss einer theoretischen Prüfung erforderlich. Für das Fahren von Leichtkrafträdern mit bis zu 125 cm³ und maximal elf Kilowatt ist ein Alter von 16 Jahren und die Fahrerlaubnis A1 oder AM mit einer theoretischen und praktischen Prüfung notwendig.
Krafträder mit einer Motorleistung von bis zu 25 kW und einem Leistungsgewicht bis zu 0,16 kW/kg dürfen ab 18 Jahren mit einer erfolgreichen Führerscheinprüfung A2 oder AB gefahren werden. Nach 2 Jahren Fahrpraxis entfällt die Beschränkung auf die Motorleistung und der Führerschein wird ohne eine weitere Prüfung zu einer Fahrerlaubnis der Klasse A.
Bei den Personenkraftwagen (Pkw) bis zu 3,5t Gesamtmasse und maximal 8 Sitzplätzen ist ein so genanntes “begleitendes” Fahren ab 17 Jahren mit dem Führerschein BF17 möglich.
Ab 18 Jahren entfällt die Beschränkung “begleitendes” Fahren.
Warnung vor dem so genannten Führerscheintourismus:
Wer in Deutschland seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und hier fahren möchte, aber Schwierigkeiten mit dem Erwerb der Fahrerlaubnis hat oder wer den Führerschein entzogen bekam, geht ein großes Risiko ein, wenn er seine Führerscheinprüfung (für viel Geld) im Ausland absolviert. Die deutschen Behörden erkennen diese ausländischen Führerscheine nicht an. Deshalb der Rat: Die eigentlichen Problemen und Ursachen des Führerscheinentzugs sollten möglichst aus der Welt geräumt werden. Dann klappt es auch in Deutschland wieder mit dem Führerschein.
Auf einigen Internetseiten finden sie Fragen und Lösungen in form so genannter Führerscheintests, wie sie auch in ihrer theoretischen Fahrprüfung vorkommen können. Hierbei geht es nicht um das stumpfe auswendig lernen der Fragen, sondern auch um das Verständnis. In der Prüfung wird jedoch lediglich abgefragt, ob man die Fragen gelernt hat. Erklären muss man diese nicht. Für das Verständnis, bzw. die Umsetzung in die Praxis ist dann die praktische Führerscheinprüfung vorgesehen. Bei der praktischen Fahrprüfung ist neben dem sicheren Beherrschen der Verkehrsregeln ein gutes Gefühl für das Fahrzeug und dessen Eigenheiten wichtig. Zum Bestehen der praktischen Prüfung sollten deutlich mehr Stunden eingeplant werden, als zum Bestehen der Theorieprüfung…