Früher war das Tönen der Autoscheiben nur etwas für Tuningfans, die ihrem Auto eine sportlichere Optik verleihen wollten und gleichzeitig den Innenraum vor neugieren Blicken schützen wollten. Eine vollständige Tönung ist dabei nur für die hinteren Seitenscheiben sowie die Heckscheibe zulässig. Für viele Autobesitzer war es selbstverständlich, diese teilweise etwas mühsame Arbeit an ihrem Auto selber zu verrichten. In der heutigen Zeit sieht man auf den Straßen aber auch immer mehr Familienautos, die getönte Scheiben zum Schutz ihrer Kinder nutzen.
Autoscheiben tönen ist heute nicht mehr nur ein Accecoire am Auto, es dient, je nach Tönungsgrad der gewählten Folie, als UV-Schutzschild und Hitzeschiild für den Fahrgastraum. Durch die große Auswahl an Tönungsstärken und an verschiedenen Farben ist es schnell möglich, die passende Folie für die eigene Wunschvorstellung zu finden. Dabei geht der Trend hin zur leichteren Tönung, oftmals werden die Scheiben schon vom Autohersteller bearbeitet.
Egal ob die Arbeit beim Autoscheiben tönen selber gemacht wird oder von einer beauftragten Firma, wichtig ist, die Sichtbarkeit der Prüfzeichen und das Mitführen der entsprechenden Papiere, damit es beim nächsten Treffen mit der Polizei keine Schwierigkeiten gibt. Eine Vorführung beim Tüv ist meistens nicht nötig.