Fahrräder haben wieder Konjunktur, obwohl der Sommer vorbei ist. Das liegt an der Unsicherheit der meisten potentiellen Autokäufer. Denn das Chaos an den weltweiten Börsen und die permanenten Beschwichtigungen das ersparte sei sicher machen Angst und Bange.
Die nach wie vor hohen Benzin-Preise erledigen den Rest. Wer vor kurzem noch an an ein Kauf eines Neuwagens auf Kredit dachte der wird jetzt eher bei einem Fahrrad-Shop ein neues, ja was eigentlich bestellen: Da gibt es sog. Cityräder, Fitnessbikes neben Fahrrädern wie BMX oder MTB (Mountainbike) die man eher noch vom Sport oder aus der Kindheit kennt.Wie merken also, Fahrräder gibt es unzählige Abarten und zwar je nach Bedarf und Ausrichtung fast völlig unterschiedliche. Jugendliche Akrobaten werden sicher auf BMX-Fahrräder "abfahren" oder vielleicht auch ein Mountainbike wählen für steile Abfahrten in den Bergen. Doch was fährt man in der Stadt, Cityräder? Taugen die auch für Land respektive Dorf? Es gibt also zunächst einmal mehr Fragen als Antworten.
Wer sich und ggf. sein Kinder sicher von A nach B befördern will, der setzt am besten auf Cityräder denn diese verfügen über all das wir von BMX, MTB oder gar Rennrad nicht unbedingt verlangen. Kotflügel, überall Licht und sonstige grundlegende Austattungsmerkmale die irgendwann zum Teil aus Coolness-Gründen quasi weggelassen wurden.
Welches Fahrrad hat denn heute noch einen Gepäckträger, Fahrrad-Ständer oder eine Klingel? Eben, es sind am ehesten die City-Bikes. Doch auch die Fitness-Bikes sind nicht nur zur Fitness oder Leistungssport da. Sie sind ebenfalls vernünftig aufgebaut und ausgestattet aber eben nicht ganz so komplett. Die letzten drei Utensilien gehören hier schon nicht mehr zum Standard. Wer ohne Kotflügel fährt wird aber spätestens bei Regen also nasser Fahrbahn es bereuen, vor Allem dann wen sie oder er nicht nach Hause, sondern irgendwo hinfährt wo man sich nicht unbedingt Schlamm-bedeckt präsentieren sollte.
Da bieten die grundsoliden Trekking-Bikes schon mehr, auch hie gibt es Träger fürs Gepäck, Ständer zum Abstellen und Klingel zum Warnen. Letztlich muss sich jeder einfach vorher vergegenwärtigen in welcher Art das Fahrrad genutzt werden soll und von wem? Als Transportmittel, zum Sport oder gar als Status-Symbol? Denn ja, Fahrräder sind inzwischen mehr als nur Fortbewegungsmittel.
Dann ist da noch die Frage nach dem Preis. Günstige Fahrräder aus China werden immer noch über dem Wert verkauft denn sie rosten schnell und Ähnliches. Der Verdienst geht an die Zwischenhändler. Am besten ist es Fahrräder direkt vom Hersteller zu kaufen. Selbst wenn dieser in Asien herstellt wird er nicht auf Qualität verzichten und die Gewinnmargen der Großhändler künstlich hochtreiben.